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Alles neu macht der Mai – auch aus dem Grünen Zentrum in Kempten gibt es Neuigkeiten zu berichten: Hier wurde dieser Tage eine öffentliche E-Ladestation eröffnet, an der künftig nicht nur das batteriebetriebene Firmenfahrzeug von renergie Allgäu betankt werden kann. Freunde der E-Mobilität können uns ab sofort also auch ganz offiziell anzapfen…

Ladestation mit ZOE komprimiert

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renergie Vermarktungs-Pool startet neu und verstärkt durch

„Ein voller Erfolg“, so bewertet Projektleiter Florian Weh den Informationstag des renergie-Vermarktungs-Pools Ende Februar in Dickenreishausen. Mit dieser Veranstaltung wurden die Unruhen nach der unglücklichen Pleite der Clean Energy Sourcing (Clens) endlich zu einem guten Abschluss gebracht.

Rund die Hälfte aller 86 Pool-Mitglieder war erschienen, um sich von Jens Eberlein erklären zu lassen, wie die Zukunft nach der Insolvenz von Clean Energy aussehen wird. Der Leiter der Business Entity Energy Trading bei BayWa r.e., die die Geschäftsfelder von Clens Anfang des Jahres übernommen hatte, konnte dabei alle kritischen und besorgten Fragen der Biogas-Erzeuger zur Zufriedenheit aller beantworten.

„Mit der erfolgreichen Akquisition stärken wir unser Strom- und Direktvermarktungsgeschäft und erweitern die Wertschöpfung im Energiehandelsbereich. Wir freuen uns daher sehr, eine für alle Seiten vorteilhafte Lösung gefunden zu haben und werden einen reibungslosen Übergang für die Kunden und Lieferanten sowie der Mitarbeiter der CLENS sicher stellen“, stellte Eberlein den Anwesenden langfristige wirtschaftliche Sicherheit und dauerhaftes strategisches Interesse in Aussicht.

Nachmittags erweiterte sich die Gruppe nicht nur durch 20 neue Pool-Interessenten aus dem Kreis der Biogas-Betreiber, sondern auch um vier neue Vermarkter. Neben der BayWa r.e. gehören künftig auch die Energy2market GmbH, die Stadtwerke Würzburg, die Lechwerke AG und die Next Kraftwerke zum renergie-Vermarkter-Pool. Sie präsentierten sich den interessierten Zuhörern in 20minütigen Kurzvorträgen und abschließend in einer kleinen Podiumsdiskussion.

Auf die oft gestellte Frage, wie das Biogas-Geschäft nach dem EEG aussehen wird, hatte allerdings keiner der fünf Fachleute eine klare Antwort. Da gebe es derzeit einfach noch zu viele Unsicherheiten, um eine spruchreife Lösung anbieten zu können. Stattdessen konzentrieren sich die fünf Vermarkter darauf, in der aktuellen Situation nach den gegenwärtigen Bedingungen des derzeit gültigen EEG die optimalen Angebote zu schnüren.

Und auch renergie Allgäu arbeitet weiter an immer neuen Verbesserungen. Florian Weh stellte den Betreibern die geplanten automatisierten Anmelde- und Betreuungsprozesse vor, wodurch die Dienstleistung nochmals deutlich vereinfacht und optimiert wird.                                                                                               

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An unserem Stand auf der Allgäuer Festwoche am 18.08.2017 herrschte großes Interesse am Energiequiz. Viele TeilnehmerInnen und Teilnehmer entwickelten den Ehrgeiz, die schwierigen Quizfragen zu lösen. Hierbei gab es auch etwas zu gewinnen: die Hauptgewinnerin der Gebäudeenergieberatung aus Altusried freute sich offensichtlich sehr über den Gewinn.

Beim Vortrag von Raimund Kamm zur Zukunft der Energiewende wurde Klartext gesprochen: der Ausbau der Erneuerbaren wurde politisch zum Erliegen gebracht, die Gefahren der Klimaveränderung werden ignoriert, volkswirtschaftlich und industriepolitische Chancen der Umstellung unserer Energieversorgung werden leichtfertig vertan.

Zum Abschluss unterhielt die Band "Schmid & Specker" noch das Publikum.

Hier noch einige Eindrücke der Allgäuer Festwoche:

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Unser Stand, Band: Schmid&Specker

 

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Die Gewinnerin des Energiequizes

 

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Raimund Kamm

 

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Immer noch ist in Deutschland die Heizanlagentechnik auf Basis fossiler Energieträger klar dominierend. Auch bei Neu- oder Ersatzinvestitionen. Renergie Allgäu kritisiert die staatliche Förderung dieser klimaschädlichen Resultate über die Programme der KfW-Bank und mittels des bayerischen 10.000-Häuser-Programms.

Förderung Öl und Gasheizung

Fast 80 Prozent der Heizanlagen in Deutschland sind veraltet und verbrauchen zu viel Energie (BDH 2012). Doch auch bei Neuinvestitionen überwiegen weiterhin Öl- und Gaskessel. In nur 25% aller Fälle werden bei den Investitionen in Heizsysteme Biomasse-Heizungen, Wärmepumpen oder solarthermische Anlagen eingebaut.

Im Nachbarland Dänemark dürfen dagegen bereits seit 2013 keine Neubauten mehr mit Öl- oder Gasheizkesseln errichtet werden. Ab 2016 ist dort der Einbau neuer Ölheizkessel in bestehenden Gebäuden verboten, wenn Fernwärme oder Erdgas zur Verfügung stehen.

„Wenn wir Klimaänderungen als Problem wahrnehmen, dürfen wir keine neuen Anlagen zur Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr einsetzen“, sagt dazu Energieberater Thomas Hartmann. Denn diese Kessel werden wiederum mindestens 20 bis 30 Jahre in Nutzung bleiben.

In den Förderprogrammen des Bundes und des Freistaates Bayern wird der Ersatz alter, aber noch nicht austauschpflichtiger Öl- und Gaskessel durch Brennwertgeräte mit Zuschüssen zwischen 10 und kumuliert rund 20 Prozent immer noch begünstigt. Auch für diese Förderfälle bedarf es inzwischen der Sachverständigenbestätigung durch einen bei der KfW-Bank zugelassenen Energieberater.

Auch wir bei renergie Allgäu sind verstärkt mit Anfragen konfrontiert, wenn Hauseigentümer bei der Installation eines Brennwertkessels für fossiles Heizöl oder Erdgas die Zuschüsse abgreifen wollen, ohne sich mit Alternativen für erneuerbare Energie oder für allgemeine Gebäudesanierung überhaupt befassen zu wollen.

„Wir haben uns entschlossen, diese Anliegen nicht zu unterstützen, da sie mit unseren satzungsgemäßen Vereinszielen nicht vereinbar sind“, so der Energieeffizienz-Experte beim Verein.

Falls ein Antragsteller also nicht bereit ist, sich zur Nutzung erneuerbarer Energien wenigstens ergebnisoffen beraten zu lassen, müssen wir auf die Bearbeitung durch andere Energieeffizienz-Experten verweisen.

Thomas Hartmann

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Vom Aspergillus flavus und seinen harmloseren Brüdern!

Der Aspergillus flavus zählt zu den heimtückischsten seiner Art. Seine Sporen können heftige Allergien und schwere Vergiftungen auslösen. Aber auch seine harmloseren Brüder sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Bei Schimmel in der Wohnung gilt immer besondere Vorsicht“, mahnt Thomas Hartmann von renergie Allgäu, Fachberater für Schimmelpilzsanierung in Innenräumen.

Schimmelpilz

Ob im Badezimmer auf den Fliesenfugen, an der feuchten Kellerwand, hinter Tapeten oder Schränken, in Bodenecken oder an der Zimmerdecke – Schimmel kann überall im Haus auftreten. Er braucht nicht viel, um zu überleben. Sobald die Luftfeuchtigkeit bei 80 Prozent oder höher liegt ernährt er sich quasi von Luft und Umgebung.

„Und da liegt das Problem“, weiß Energieberater Thomas Hartmann. Durch die luftdichte Bauweise neuerer Gebäude – um Wärmeverluste zu vermeiden! - steigt die Feuchtigkeit im Rauminneren sehr schnell sehr hoch an. Das gilt im Besonderen auch für ältere Gebäude, bei denen „nur“ die Fenster ausgetauscht wurden. Darum muss gerade in solchen Räumen verstärkt auf die Lüftung geachtet werden. Die Tipps des Fachmanns reichen von mehrmals täglichem Stoßlüften bis hin zur automatisierten Lüftungsanlage, mit der einzelne Räume oder ganze Wohneinheiten optimal eingestellt werden können.

Was aber, wenn der Schimmel bereits im Haus ist!? Im Normalfall kann der Fachberater bereits aus der Beschreibung des Befalls Schlüsse über Ursache und nötige Gegenmaßnahmen ziehen. Im Zweifel rät er zu einer Laboruntersuchung, die dann detailliert Auskunft über die Gefahrenstufe des Pilzes gibt.

Weitere Informationen bei Schimmelpilz-Fachberater Thomas Hartmann, Telefon 0831-5262680-13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Porträt Königstein

Bereits zum zweiten Mal referierte Diplom-Ingenieur Thomas Königstein (siehe Bild rechts) auf Einladung von renergie Allgäu in einem restlos ausgebuchten dena-Seminar über die praktische Durchführung und die rechtlichen Hintergründe des „Hydraulischen Abgleichs“. Zwei Tage lang ließen sich Architekten, Planer, Energieberater, Installateure und Kaminkehrer von ihm in die Geheimnisse der professionellen Heizungseinstellung einweihen.

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass in bestimmten Fällen neue Wärmeanlagen, energetische Sanierungsmaßnahmen oder auch der Neubau von Effizienzhäusern nur noch dann gefördert werden, wenn der rechnerische hydraulische Abgleich nachgewiesen werden kann.

Neben der „Zu-Fuß-Berechnung“ von raumweiser Heizlast, Heizkurven, Volumenströmen und der geeigneten Umwälzpumpen-Größe wurden die Teilnehmer auch in die Software "Optimus" von Hottgenroth eingeführt.

Auf Grund der guten Resonanz planen wir dieses Seminar nun zum dritten Mal mit Thomas Königstein im Herbst 2017. Interessenten wenden sich bitte direkt an Projektleiter Florian Weh, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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