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Auf großes Interesse stieß der E-Mobil-Tag 2018, den renergie Allgäu heuer erstmals in Zusammenarbeit mit der Stadt Kempten veranstaltete. 40 Zuhörer hatten sich im Vorfeld zur vormittäglichen Fachtagung in Pfarrzentrum St. Lorenz angemeldet – deutlich mehr als doppelt so viele interessierte Besucher erschienen dann aber letztendlich, um sich über den aktuellen Stand der E-Mobilität, Prognosen und Visionen informieren zu lassen. Und auch die Autoschau von 12 bis 16 Uhr auf dem Hildegardplatz zog hunderte von Passanten an. Mal lockte „nur“ die Lust, einmal in einem echten Tesla oder E-Porsche gesessen zu sein, oft aber waren gezielte Fragen und konkrete Kaufüberlegungen Grund für den Besuch.

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Einen kraftvollen Auftritt hat die Branche der Erneuerbaren Energien am Freitag, 15. Juni in Taufkirchen bei München hingelegt: Weit über 200 Branchenakteure, Organisationen, Politiker, Behördenvertreter und Interessierte waren ins Kultur & Kongresszentrum in der oberbayerischen Kleinstadt gekommen, um über die zukünftige Rolle der Erneuerbaren Energien zu diskutieren. Darunter auch der Verein renergie Allgäu, vertreten durch den Vorsitzenden Richard Mair, seinen Stellvertreter Thomas Hartmann, Projektleiter Florian Weh und Biogas-Experten Stephan Ruile.IMG 8163

In seinem Plenarvortrag zeigt Professor Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin eindringlich den klimapolitischen Handlungsbedarf für einen beschleunigten Ausbau der Nutzung Erneuerbarer Energien auf. Nur gemeinsam könnten die Erneuerbaren das notwendige Tempo hinlegen um den Klimawandel noch rechtzeitig zu stoppen. „Wir haben einen Planeten zu retten“, mahnt Quaschning.

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Bunte Veranstaltungen im Sommer

Mit einer gemeinsamen Feldbegehung starteten der Verein renergie Allgäu und die Teilnehmer der LEADER-Maßnahme „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie“ dieser Tage ins zweite von drei Projektjahren. Nach dem langen Winter ist von der nordamerikanischen Energiepflanze derzeit zwar noch kaum etwas zu sehen auf den acht Allgäuer Versuchsflächen. Ab Juli aber wird sie in voller Blüte stehen und soll dann nicht nur Insekten, sondern auch interessierte Bürger locken. Dafür ist eine Reihe von Veranstaltungen angedacht.

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Ob bei der Mobilität oder in der Stromversorgung – überall spielen Speichertechnologien eine immer größere Rolle. Der zweite „Batterietag“ von renergie Allgäu gab viele Impulse und Denkanstöße für moderne, effiziente und gleichermaßen wirtschaftlich wie ökologisch interessante Entwicklungen auf diesem Gebiet. Neun Referenten aus Forschung und Industrie stellten neueste Erkenntnisse und Angebote im Bereich mobiler und stationärer Speicheranlagen unterschiedlichster Größen vor.

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Biogas-Infotage punkten mit Fachkompetenz bei Ausstellern, Referenten und Publikum

Roland Hitzenbichler und die Firma NQ Anlagentechnik gehören zu den Stamm-Ausstellern auf den Biogas-Infotagen von renergie Allgäu. Der Außendienstmitarbeiter des schwäbischen Unternehmens schätzt die „gute Atmosphäre“ und den intensiven Kontakt zum ausgesuchten Fachpublikum. Genau wie viele seiner Standnachbarn in den beiden nahezu ausgebuchten Hallen: „Qualität statt Quantität“, das sei es, was die zweitägige Veranstaltung in der Ulmer Messe auszeichne, so der einhellige Tenor unter den Mitwirkenden. Mit fast 150 Ausstellern und knapp 30 Vorträgen in drei Foren hatten die Infotage 2018 eine neue Rekordgröße erreicht.

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Verein Renergie Allgäu präsentiert Dienstleistungen für Kommunen und Unternehmen!

Viele interessante Gespräche und noch mehr interessierte Besucher hatte der Verein renergie Allgäu beim 10. Bayerischen EnergieForum in Germering. Das Kemptener Planungs- und Beratungsbüro präsentierte dabei sein vielfältiges Energieberatungs- und Dienstleistungsangebot für Kommunen und Gewerbetreibende.

Energienutzungspläne, kurz ENP, sind das Fachgebiet von renergie-Mitarbeiter Thomas Brutscher. In seinem Vortrag konnte der Diplomingenieur immer wieder auf Praxisbeispiele der vergangenen Jahre zurückgreifen, um seine Ausführungen zu erläutern. Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuhörer davon, dass renergie Allgäu bei seinen Projekten immer größten Wert auf engste Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort legt.

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Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie!

Der Samen ist gelegt. Wortwörtlich. Auf insgesamt 10 Ackerflächen in allen vier Allgäuer Landkreisen ist jetzt das LEADER-Projekt „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie“ gestartet. Unter der Leitung des Vereins renergie Allgäu und begleitet von den vier Allgäuer Landkreisen sowie den örtlichen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten werden in den kommenden drei Jahren Erfahrungen mit der nordamerikanischen Energiepflanze gesammelt. Ziel ist es, eine ähnlich ertragreiche und gleichzeitig ökologisch wertvolle Ergänzung oder Alternative zum Mais zu entwickeln.

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renergie Allgäu und Gemeinde Deisenhausen machen mit dem Energiekonzept viele Vorschläge!

Vereinfacht formuliert ist ein kommunaler Energienutzungsplan eine professionell erarbeitete Bestandsaufnahme, Analyse und Maßnahmenliste, anhand der einer Gemeinde und ihren Bürgern mehrere Maßnahmen für Energiegewinnung, Einsparung und Effizienz empfohlen werden. Gleichzeitig sind aber auch die besten Ideen erst und nur dann nachhaltig und effektiv, wenn sie in der Praxis umgesetzt werden. Mit der Fertigstellung des Energienutzungsplanes beginnt also die eigentliche Arbeit erst. An genau diesem Punkt stehen derzeit Bürgermeister Norbert Weiß, sein Energieteam und die Bevölkerung der Gemeinde Deisenhausen. Hier haben wir, der Verein renergie Allgäu, dieser Tage den Energienutzungsplan vorgestellt – jetzt müssen aus den vorgeschlagenen Maßnahmen konkrete Projekte werden.

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Die Zeiten, in denen findige Mächler mit selbstgebastelten Geräten ihren eigenen Strom produzieren konnten, sind lange vorbei. Inzwischen sind Erzeugung, Verbrauch und Speicherung von Energie durch eine solche Vielzahl von Gesetzen und Förderrichtlinien reglementiert, dass der Durchblick bisweilen schwieriger scheint als die Technologie selbst. Mit dem „Batterietag“ für Kommunen, Industrie, Handwerk, Unternehmer und Endverbraucher versuchten die Fachleute von renergie Allgäu ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und stellten dabei immer wieder Verbindungen her zur Elektro-Mobilität.

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Tag 2 auf den Biogas-Infotagen 2017. Am Stand von renergie Allgäu im Ulmer Messe-Foyer führen die Fachberater Florian Weh und Stephan Ruile schon seit 10 Uhr morgens wieder Einzelgespräche mit Anlagenbetreibern aus ganz Süddeutschland. Der Stellvertretende Vorsitzende Thomas Hartmann und Energieberater Thomas Brutscher moderieren die Vortragsreihen in den Konferenzräumen 1 und 2. Büromanagerin Angela Hartmann begrüßt am Eingang jeden Gast mit dem umfangreichen Messe-Handbuch, Veranstaltungsfachfrau Monica Lehmkuhl kümmert sich im Hintergrund um die Abläufe und Vorsitzender Richard Mair dreht seine Runde durch die beiden Ausstellungshallen 1 und 2. Weit kommt er dabei nicht. An jedem Stand suchen Firmenvertreter und Fachbesucher das Gespräch mit ihm. Aus dem einstigen Biogas-Pionier ist längst einer der kompetentesten Fachmänner der Branche geworden.

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Auf großes Interesse stieß die Impulsveranstaltung von renergie Allgäu am 13. Januar unter dem Stichwort: „Gemeinsam selbst versorgen!“

An die 40 Interessenten kamen, um sich über PV-Stromanlagen und Batteriespeicher zu informieren. Das Besondere dabei: Die beteiligten Firmen bieten bei Sammelbestellungen und Großaufträgen Sonderkonditionen und besonders günstige Preise an. Je mehr sich an dem Startprogramm zur eigenverantwortlichen, dezentralen Strom-Selbstversorgung beteiligen, desto günstiger wird es für jeden einzelnen.

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Ein erfolgreicher Energienutzungsplan für die Gemeinde Waltenhausen!

Hier ein Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 03.09.2016:

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Am 1. August zur besten Sendezeit um 21:45 Uhr präsentiert die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ (ARD) eine halbstündige Generalabrechnung mit unserer leistungsstärksten Quelle für erneuerbar erzeugten elektrischen Strom, der Windenergie.

Das Genre des Horrorfilms versucht, beim Zuseher Gefühle der Angst, des Schreckens und der Verstörung auszulösen. Viele dieser Streifen tragen daher eine FSK-Alterseinstufung zumindest ab 16 Jahren. Ein bestimmtes Alter war allerdings nicht notwendig, um den im ARD-Beitrag "Der Kampf um die Windräder" vermittelten Schrecken verkraften zu können. Eher schon Sachkenntnis war hilfreich.

Wollen wir uns Zeit nehmen, einige der dargestellten Irreführungen einer genaueren Prüfung zu unterziehen?

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Beispiel renergie Allgäu e.V.: Energieberatung wird immer komplexer

Flexibilisierung ist eines der neuen Schlagwörter in der Biogasbranche. Das betrifft aber nicht nur die markt- und bedarfsgerechte Strom- und Wärmeerzeugung. Flexibilisierung ist auch gefordert bei der Biogas-Beratung. Die Fachleute vom Kemptener Verein renergie Allgäu wissen ein Lied davon zu singen. Seit Jahren schon stehen Florian Weh und Thomas Hartmann Biogasanlagenbetreibern mit professionellem Sachverstand zur Seite. Und immer wieder müssen sie ihre Angebote an neue juristische Bedingungen und rechtliche Regelungen anpassen. Ein Beispiel aus dem Unterallgäu zeigt, wie komplex und individuell Energieberatung im Mittelstand heute aussieht.

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Mit richtigem Konzept und kompetentem Partner startet die schwäbische Gemeinde Waltenhausen (Landkreis Günzburg) in die Energie-Zukunft: Beraten und begleitet vom Kemptener Verein renergie Allgäu planen Bürgermeister und Bürger nach gut halbjähriger Vorbereitungszeit nun ein groß angelegtes Nahwärmenetz für bis zu 50 Haushalte, einen „Energie-Erlebnistag“ im Herbst und einen kollektiven Heizungspumpenaustausch für alle interessierten Hausbesitzer am Ort. Daneben enthält der in enger Zusammenarbeit von Verein und Gemeinde erstellte Maßnahmenkatalog eine ganze Reihe weiterer Vorschläge für Energieeinsparung und Erneuerbare Energiegewinnung.

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renergie Allgäu e.V. gibt Tipps für die Modernisierung von Alt-Anlagen

Mit einer solchen Flut von Interessenten hatte der Verein renergie Allgäu selbst nicht gerechnet: Über 70 Betreiber von Wasserkraftanlagen aus dem gesamten Allgäu waren der Einladung in die Geschäftsstelle nach Kempten gefolgt, um sich von Fachleuten Tipps für Modernisierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen geben zu lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Veranstaltung zum 25jährigen Jubiläum des „Arbeitskreises Wasserkraft“ erwies sich als sprudelnde Ideen- und Informationsquelle.

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05. November 2015

Biogas Infotage 2016

Auf einer Doppelseite weist die aktuelle Ausgabe von JOULE, Magazin für Energieprofis, auf die Biogas-Infotage 2016 am 13.und 14. Januar in der Messe Ulm hin. Autor Rouven Zietz hat den reinen Messe-Daten eine Reihe interessanter Hintergrundinformationen hinzugefügt:

Neuer Ort, neue Vielfalt

Die Fachmesse für Biogaserzeugung und Biogasnutzung will auch im nächsten Jahr ihren Besuchern ein vielfältiges Programm anbieten. Neben zahlreichen Fachausstellern skizzieren Experten in Fachvorträgen die Zukunftsthemen der Biogasbranche.

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Aktueller Pressebericht in der Ausgabe 10/ 2015 von SONNE WIND & WÄRME über die Biogas Infotge 2016 am neuen Standort in Ulm.

 

 

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Bei der RENEXPO am 01. Oktober 2015 wurden von der LEW die "Innovationspreise 2015" übergeben:
der 5. Platz ging an Johannes Schindele aus Obergünzburg mit seiner Biogasanlage und dem daran angeschlossenen Wärmenetz!

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Werbeaktion der Ölheizungsbranche: Wieviel „Plus“ macht Deutschland?

Renergie Allgäu mahnt zur Vorsicht! Seit einigen Monaten läuft eine Werbeaktion des Institutes für Wärme und Öltechnik mit dem verheißungsvollen Titel: „Deutschland macht Plus!“ Darin werden bis zu 1200 Euro Zuschuss in Aussicht gestellt.
Wir warnen davor, den vorgeschlagenen Öl-Heizungs-Austausch ohne vorherige Energieberatung durchzuführen!

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Reges Interesse bei Auftaktveranstaltung zu Energie-Nutzungsplan Waltenhausen

Schon Anfang des Jahres befasste sich der Waltenhauser Gemeinderat mit dem Thema Energie-Nutzungsplan und einigte sich nach eingehenden Beratungen, mit unserem Verein, mit welchem wir seit 22 Jahren erfolgreich auf diesem Gebiet
tätig sind, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Die Kosten für das knapp ein Jahr dauernde Beratungskonzept betragen rund 18 000 Euro und werden mit 70 Prozent durch das Bayerische Wirtschaftsministerium bezuschusst.

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Für nachhaltigen Eindruck und viel hochinteressanten Gesprächsstoff sorgte der Allgäuer Energietag 2018 im Rahmen der Festwoche, heuer erstmals gemeinsam von eza! und renergie Allgäu vorbereitet und durchgeführt. Neben den Impulsvorträgen von eza-Geschäftsführer Martin Sambale (Energiewende Unterallgäu), Josef Diebolder (Bürgermeister und Biogasbetreiber der Gemeinde Lachen), renergie-Allgäu-Projektleiter Florian Weh (Neue Geschäftsmodelle für Biogasanlagen) und Norbert Schürmann (Virtuelles Kommunalwerk der Lechwerke AG) begeisterte vor allem Gastreferent Hans-Josef Fell (Bild rechts) mit seinem rund 45minütigen Appell für die Energiewende - weltweit und sofort!

„Die Zeit drängt!“ mahnte Fell zu unverzüglichem Handeln. Um die Erderwärmung auf maximal 2 Grad zu begrenzen, müsste die CO²-Emission binnen der nächsten 25 Jahre auf Null reduziert werden, rechnete er dem Publikum vor. Davon aber sei man derzeit weit Hans Josef Fell komprimiertentfernt. „Auch Deutschland ist längst kein Vorreiter mehr in Sachen Klimaschutz“ attestierte der geistige Vater des Erneuerbaren Energien-Gesetzes der gesamten Weltgemeinschaft ein „völliges Versagen in der Umweltpolitik“ und sprach von einer „Kapitulation vor den Notwendigkeiten“.

Wetterextreme, Wirtschaftskrisen, Klima-Flüchtlinge, Ölkriege, Biodiversitätsverluste – all diese Herausforderungen der Gegenwart sieht Hans-Josef Fell in einem engen Zusammenhang mit fossilen und nuklearen Rohstoffen. „Die Lösungen dafür liegen in den Erneuerbaren Energien“, machte er sich für eine schnelle und kompromisslose „100-Prozent-Erneuerbar“-Versorgung stark. „Und das geht!“, verwies der 66Jährige auf neueste finnische Studien, „auch in den vielzitierten Dunkel-Flaute-Zeiten an trüben, windstillen Novembertagen.“ Ein guter und breiter Mix aller verfügbaren Erneuerbarer Energiequellen könne entgegen aller politischen Behauptungen sehr wohl für bezahlbare Versorgungssicherheit sorgen.

„Man muss nur wollen“, nannte Fell zahlreiche Beispiele von bereits erfolgreich verwirklichten Projekten. Sie reichten vom Energiedorf Wildpoldsried über die CO2-neutralen Allgäuer Explorer-Hotels bis hin zu riesigen PV-Freiflächenanlagen in Italien oder Solarautobahnen in China. „Es geht um den Erhalt unserer Erde“, machte der Gastreferent weitere Vorschläge, die Atmosphäre nicht nur nicht länger zu belasten, sondern zusätzlich von Schadstoffen zu befreien. Humusaufbau, Aufforstung, biologische Landwirtschaft seien hier gute und wichtige Maßnahmen.

„Mit der richtigen politischen Unterstützung können die Erneuerbaren Energien sehr schnell wachsen“, wandte sich Fell in besonnenem, ruhigem Ton direkt an die Landtagsabgeordneten im Saal. Das Argument, das Land könne sich die Energiewende nicht leisten, ehe nicht ein umfassender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturwandel erreicht sei, sei schlichtweg falsch. „Als mit der Änderung des EEG 2012 schlagartig 80 000 Arbeitsplätze in der Solarbranche vernichtet wurden hat auch niemand einen Strukturwandel gefordert,“ forderte Fell das Ende der „verlogenen Diskussion in Bayern.“

Während im vollbesetzten Saal und auf der Empore des Kemptener Kornhauses nahezu atemloses Schweigen herrschte, wurde es in der vordersten Reihe von Minute zu Minute unruhiger. Den bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie hielt es während des Gastvortrags von Hans-Josef Fell kaum mehr auf dem Stuhl. Immer wieder drehte sich Franz-Josef Pschierer zu seinen beiden Mitarbeitern hinter sich um, diktierte ihnen mit ausdrucksstarken Gesten Unhörbares in den Block und zeigte sich spürbar bewegt von dem, was der Präsident der Energy Watch Group zu sagen hatte.

So sehr gar, dass er sich zu einem ebenso spontanen wie emotionalen Schluss-Plädoyer hinreißen ließ, in dem er sein „Ja“ zur 10-h-Regel nochmals vehement bekräftigte und Fells Einladung zum weiteren Gespräch darüber ausdrücklich ablehnte. Um dann – mit Blick auf Uhr und Terminkalender – Bühne und Saal eiligen Schrittes zu verlassen. Zurück blieb das Gefühl der nachhaltigen Betroffenheit. Und der Gedanke: Wenn alles so schnell ginge in Bayern wie der bayerische Wirtschaftsminister an diesem Mittag, dann bestünde wieder Anlass zur Hoffnung…    

volles Haus komprimiert            

(Fotos: Thomas Hartmann, Text: Claudia Lau)

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